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Vier Spiele, in denen sich das Tunen und Aufrüsten des Autos lohnt

Von Drifthalle3 Min. Lesezeit

Vier Spiele, in denen sich das Tunen und Aufrüsten des Autos lohnt

Welches Rennspiel gibt dir für dein Geld etwas zurück, das du am Lenkrad auch spürst? Kurz gesagt: Am deutlichsten merkst du den Umbau in Junkyard Builder 3D und Drag Shift: Street Race. Bei den beiden anderen Titeln, GT Traffic Racer und Derby Car Smash Challenge, fällt der Effekt leiser aus.

Wir haben vier Spiele mit Werkstatt, Upgrade- oder Tuning-System zusammengestellt. Zu jedem steht, was sich verändern lässt und wie sich das auf das Fahren auswirkt.

Vier Umbauten, sortiert nach Tiefe

Die Reihenfolge folgt einer einfachen Frage: Wie viel schraubst du tatsächlich? Oben steht die Garage mit den meisten Teilen, unten die Spiele, in denen der Umbau eher Beiwerk ist.

  1. Der Truck vom Schrottplatz

    Aus dem Schrott entsteht ein Offroad-Truck, Teil für Teil. Jeder Lauf bringt Münzen, die du in der Garage per Mausklick in zehn Teilekategorien steckst, darunter Motor, Räder, Federung und Turbo.

    Der Anfang ist zäh: Im Startzustand zeigt der Tacho 10 bis 22 km/h, der Truck wirkt eher wie ein Traktor. Kauf deshalb zuerst Motor, Räder und Federung, denn sie versprechen Tempo und Grip. Den Turbo auf der Leertaste hebst du für freie, gerade Stücke auf. Der Fortschritt wird automatisch gespeichert.

  2. Street Race: Tuning für die Stoppuhr

    Nach jedem Rennen gibt es Geld, das in Upgrades für das nächste Event fließt. Mit dem Preisgeld wird der nächste Rivale schlagbar.

    Gelenkt wird nicht, die Strecke ist gerade. Der Umbau zeigt sich deshalb ausschließlich auf der Uhr. Perfekte Schaltvorgänge erhöhen das Drehmoment, und NOS wirkt in höheren Gängen stärker als im zweiten. Wer Upgrades kauft, gewinnt also vor allem Spielraum bei Start, Schaltpunkten und Lachgas. Bedienen lässt sich das auch per Touch-Knöpfen.

  3. GT Traffic Racer: Aufrüsten gegen den Verkehr

    Sechs Autos, drei Strecken, Cockpitansicht: Hier fährst du allein und endlos, bis ein Unfall die Fahrt beendet.

    Erfolge aus der Runde fließen in Upgrades. Ein besser ausgestatteter Wagen verzeiht mehr, das zählt vor allem, bevor du einen schwereren Modus ausprobierst. Das Upgrade-Menü erreichst du zwischen den Fahrten.

    Nitro auf F gehört auf freie Abschnitte. Mitten in der Kolonne beschleunigt es nur den nächsten Fehler.

  4. Derby Car Smash Challenge: Blech nachrüsten

    Zwischen den Kämpfen verbesserst du den Wagen mit den Belohnungen, die du in der Arena eingesammelt hast.

    Das lohnt sich, denn die Gegner werden von Kampf zu Kampf gefährlicher. Treffer sieht man dem Auto als Blechschäden an. Menüs bedienst du mit Maus oder Touch.

  5. Garage oder Gestaltung

    Wer den Umbau nur als Stilfrage sieht, findet in den Titeln oben eher Anpassung der Optik als echte Technik. Die Entscheidung hängt davon ab, wie viel Zeit du in der Werkstatt verbringen willst.

Eine Reihenfolge, die in fast jedem Spiel passt

Aus den Tipps der Spiele lässt sich eine Routine ableiten. Sie gilt vor allem dort, wo du Teile einzeln auswählst.

  1. Zuerst Tempo und Grip: Motor, Räder, Federung. Sie wirken sofort und auf jeder Strecke.
  2. Dann Kontrolle, wenn du ständig irgendwo anstößt. In Neo Traffic Rider sind das die Reifen.
  3. Schub wie Turbo, NOS oder Nitro bleibt für freie Abschnitte reserviert, auch mit besseren Teilen.
  4. Vor einem schwereren Modus oder einer Mission kurz in die Werkstatt schauen. Spätere Gegner und Missionen verzeihen weniger.

Empfehlung

Fang mit Junkyard Builder 3D an. Dort siehst du am schnellsten, was ein Teil kostet und was es bringt: Der Truck wird spürbar schneller, und die Garage erklärt sich per Mausklick selbst. Wer danach lieber auf Hundertstel feilt, wechselt zu Drag Shift.

Für Verkehr und Reaktion nimmst du GT Traffic Racer oder Neo Traffic Rider. Derby Car Smash Challenge ist eher etwas für zwischendurch, mit dem Umbau als Zugabe.

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